Brandschutz

Die Grundlagen des vorbeugenden baulichen Brandschutzes sind in den Landesbau­ordnungen geregelt. Diese werden für spezielle Nutzungen (Versammlungsstätten, Verkaufsstätten, Krankenhäuser, Beherbergungsstätten, Schulen, Industriebauten, Garagen / Parkhäuser) durch gesonderte Richtlinien und Verordnungen ergänzt.

Das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen wird in der Normenreihe DIN 4102 bzw. DIN EN 13501-2 behandelt. Gebräuchliche Begriffe wie „feuerhemmend“ oder „feuerbeständig“ beziehungsweise „schwerentflammbar“ oder „nichtbrennbar“ werden in dieser Norm konkretisiert.

Wir verwenden für unsere Schachtabdeckungen geprüfte Brandschutzprodukte, die nach zugelassenen Bauarten mit amtlichem Nachweis zusammengefügt werden. Von den wesentlichen Schachtabdeckungstypen haben wir darüber hinaus Brandversuche durchführen lassen, über die Prüfberichte vorliegen.

Für Schachtabdeckungen, die gegen eine Brandlast von oben oder unten geschützt werden sollen, sind uns Angaben zur gewünschten Feuerwiderstandsklasse zu machen (F30, F60, F90 oder F120). Dies bedeutet vereinfacht, dass die Schachtabdeckung als raumabschließendes Bauteil einschließlich dem Bauwerkumfeld einem Feuer in der jeweiligen Prüfzeit widerstehen muss (d.h. kein Feuerübertritt und kein Versagen der Schachtabdeckung) und dabei der mittlere Temperaturanstieg auf der feuerabgewandten Seite der Schachtabeckung nicht mehr als 140° C über der Anfangstemperatur betragen darf. Details zur Prüfanordnung sind in der DIN 1363-1 1999, Absatz 9.1.2.2 und Absatz 9.1.2.3 zu finden. Nicht festgelegt ist, dass nach der Feuerbelastung die Funktionsfähigkeit (Öffnen / Schließen) der Schachtabdeckung gewährleistet sein muss (Sonderforderung "Funktionserhalt")! Wenn dies gewünscht wird, sind konstruktive Sondermaßnahmen vorzusehen, die einen erhöhten Aufwand zur Folge haben.

Die aus dem Bereich Brandschutztüren bekannte Forderung des automatischen Schließens im Brandfall kann für Schachtabdeckungen nicht angewendet werden, da diese, im Gegensatz zu vertikal angeordneten Türen, der Schwerkraft unterliegen. Daher ist ein automatisches Schließen im Brandfall ohne Fremdkraft in der erforderlichen Größenordnung nicht dauerhaft zu gewährleisten.

 
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